Überblick
Auf dem Gebiet der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) arbeitet das Institut
im PET-Zentrum Rossendorf gemeinsam mit der Klinik und Poliklinik für
Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Dresden. Hier werden Forschungsvorhaben
zu radioaktiven molekularen Sonden und deren Einsatz in der medizinischen
Forschung durchgeführt. Darüber hinaus werden hier auch spezielle Aufgaben in
der Krankenversorgung wahrgenommen. Das Forschungsinteresse auf diesem Gebiet
ist auf die Aufklärung von Transport, Stoffwechsel und Signalübermittlung an
normalem, geschädigtem und Tumor- Gewebe gerichtet. Voraussetzung hierfür ist
zum einen die radiochemische, radiopharmazeutische und radiopharmakologische
Entwicklung und Testung von Substanzen. Das schließt radioaktive
Synthesebausteine, Markierungsverfahren und die Erforschung von Zusammenhängen
zwischen chemischen Moleküleigenschaften und dem Verhalten in Zellen,
Versuchstieren und letztlich im Menschen ein.
Gleichermaßen von Bedeutung ist es, die quantitative Bildgebung auf
höchstem Niveau zu ermöglichen. Hierbei geht es insbesondere um die
Erhöhung der Güte der quantitativen tomographischen Information sowohl
für den Primärparameter "zeitabhängige Tracerkonzentration" als auch für
hieraus abgeleitete Größen, die gerade für die Arzneimittelforschung und
medizinische Anwendungen von Bedeutung sind.
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