PET und multimodale Bildgebung

Überblick

Auf dem Gebiet der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) arbeitet das Institut im PET-Zentrum Rossendorf gemeinsam mit der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Dresden. Hier werden Forschungsvorhaben zu radioaktiven molekularen Sonden und deren Einsatz in der medizinischen Forschung durchgeführt. Darüber hinaus werden hier auch spezielle Aufgaben in der Krankenversorgung wahrgenommen. Das Forschungsinteresse auf diesem Gebiet ist auf die Aufklärung von Transport, Stoffwechsel und Signalübermittlung an normalem, geschädigtem und Tumor- Gewebe gerichtet. Voraussetzung hierfür ist zum einen die radiochemische, radiopharmazeutische und radiopharmakologische Entwicklung und Testung von Substanzen. Das schließt radioaktive Synthesebausteine, Markierungsverfahren und die Erforschung von Zusammenhängen zwischen chemischen Moleküleigenschaften und dem Verhalten in Zellen, Versuchstieren und letztlich im Menschen ein. Gleichermaßen von Bedeutung ist es, die quantitative Bildgebung auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Hierbei geht es insbesondere um die Erhöhung der Güte der quantitativen tomographischen Information sowohl für den Primärparameter "zeitabhängige Tracerkonzentration" als auch für hieraus abgeleitete Größen, die gerade für die Arzneimittelforschung und medizinische Anwendungen von Bedeutung sind.

Kontakt

Prof. Jörg van den Hoff
tel: ++49 - (0)351 - 260 2621
fax: ++49 - (0)351 - 260 3661
e-mail: j.van_den_hoff@fzd.de

Druck-Version Homepage Forschungszentrum Dresden-Rossendorf
Lougovski, Alexandr - 14.07.2010