Überblick
Die Abteilung befasst sich vorrangig mit den radiochemisch determinierten Forschungsarbeiten zur Entwicklung von Radiotherapeutika, d.h. von Substanzen zur Therapie von Tumoren unter Anwendung offener radioaktiver Substanzen zur Tumortherapie. Diese Methodik wird als Endoradionuklidtherapie oder auch molekulare Strahlentherapie bezeichnet. Die Inhalte sind eng mit der Entwicklung von Methoden der molekularen Bildgebung (Tier-PET) auf der Basis von Radiotracern verknüpft.
Entsprechend der breit gefächerten Aufgabenstellung wird Spezialwissen aus verschiedenen Fachgebieten der Chemie eingebracht. Das sind vor allem die Organische Chemie, Anorganische Chemie, Radiochemie, Biochemie und Pharmazeutische Chemie.
Diese Arbeiten erfolgen innerhalb des Instituts in engster Kooperation mit den Abteilungen Radiopharmazeutische Biologie und PET-Tracer; extern in Zusammenarbeit vorrangig mit der TU Dresden.
In der Abteilung werden folgende Themen bearbeitet:
-
Entwicklung von Radiometalltherapeutika auf der Basis von beispielsweise Proteinen, Peptiden, Oligonukleotiden und nanoskaligen Stoffen,
-
Weiterentwicklung und Nutzung "robuster", radiolytisch und metabolisch stabiler Komplexbildner für Therapienuklide wie Y-90, Re-188 und Cu-67 und metallische PET-Nuklide (Cu-64, Ga-68, Zr-89,)
-
Methodische Arbeiten zur Herstellung therapeutischer und nichtkonventioneller PET-Radionuklide (Cu-64, Cu-67, Y-86, Zr-89)
-
Anwendungsbezogene Arbeiten zur organischen Synthesechemie radiopharmazeutisch relevanter Verbindungen
Die Abteilung ist nach thematischen Schwerpunkten in 2 Arbeitsgruppen (AG) unterteilt:
Abteilungsleiter
| Dr. Hans-Jürgen Pietzsch |
| Tel.: |
++49 (0)351 260 2706 |
| Fax.: |
++49 (0)351 260 3232 |
| eMail: |
h.j.pietzsch@fzd.de |
|